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Planetenbeobachtung

Hier geht es um das Auffinden sowie die Beobachtung und Fotografie von Planeten. Dazu werden zwei Programme zum Erkunden des Nachthimmels sowie auch diverse Programme zur Bildbearbeitung erklärt.

Planetenbeobachtung ist sehr stark abhängig von der Position der Planeten auf ihre Umlaufbahn.

Die inneren Planeten können von uns aus gesehen hinter der Sonne (obere Konjunktion) oder vor der Sonne (untere Konjuktion) stehen. Im letzteren Fall können sie oberhalb oder unterhalb an der Sonne vorbeilaufen oder in seltenen Fällen auch vor der Sonne vorbeilaufen (Sonnentransit). Die inneren Planeten sind während ihrer Konjunktionen nur sehr schwer und mit besonderen Hilfsmitteln zu beobachten. Des Weiteren entfernen sie sich nie weit von der Sonne am Himmel. Dies gilt besonders für den innersten Planeten Merkur, während uns Venus als strahlender Abend- oder Morgenstern erscheint.

Die äußeren Planeten sind besonders gut zu beobachten, wenn die Erde zwischen ihnen und der Sonne steht bzw. Planet - Erde - Sonne eine Linie bilden (Opposition). Auch die äußeren Planeten können die obere Konjunktion erreichen und sie dann grundsätzlich unbeobachtbar. 

Die Entfernung zwischen Erde und Planet schwankt ebenfalls. Damit schwanken auch die scheinbare Größe des Planetenscheibchens und die scheinbare Helligkeit des Planeten. So gibt es zum Beispiel in Abhängigkeit von der Entfernung Erde - Mars günstige und ungünstigere Marsoppositionen. In diesen Fällen werden für die Beobachtung von Planeten mit Planeten bestimmte Auflösungen benötigt.

Ausführlich wird auf diese Thematik in den Vorträgen von Ralf Schmidt und seinen Abhandlungen eingegangen. 

 

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